Insolvenz

Sanierungsverfahren bei Konkurs

Es gibt zwei Arten von Verfahren:

Sanierungsverfahren bei rechtszeitiger Vorlage eines Sanierungsplanes

Im Sanierungsverfahren muss eine Quote von mindestens 30% angeboten werden. Dann können Sie das Unternehmen unter Aufsicht eines Sanierungsverwalters (manchmal auch in Eigenverwaltung) weiterführen.

Wenn die Gläubiger die Quote nicht annehmen, wird ein Masseverwalter eingesetzt. Die Sanierung mit Sanierungsplan bleibt aber weiterhin möglich. Wenn der Sanierungsplan vollständig erfüllt wurde, kann ein Unternehmer die Löschung der Insolvenzdatei beantragen. So vermeidet er Nachteile in weiteren Geschäftstätigkeiten.

Konkurs

Wenn kein Sanierungsplan vorliegt, er nicht erfüllt wird oder mangels Vermögen nicht möglich ist, muss Konkurs angemeldet werden. Dabei werden alle noch vorhandenen Vermögenswerte anteilig an die Gläubiger verteilt und das Unternehmen aufgelöst bzw. gelöscht.
 

Privatkonkurs

Auch überschuldete Privatpersonen haben eine realistische Chance, dass ihnen bei Zahlungsunfähigkeit ein Teil ihrer Schulden erlassen wird. Der „Privatkonkurs“ heißt offiziell „Schuldenregulierungsverfahren“.

Exekution

Die Lohnpfändung (auch Gehaltsexekution von Dienstbezügen) gehört zu den wichtigsten und gebräuchlichsten Exekutionsarten. Sie bezieht sich auf Arbeitseinkünfte aber auch auf Pensionen, Arbeitslosengeld und Krankengeld.

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zuletzt aktualisiert am 29.06.2018