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Rechtsschutz Neues Unternehmensstrafrecht soll mehr Kunden bringen. D.A.S. will wieder Nummer 1 werden 27.02.2006 | Wirtschaftsblatt 02.02.2006Zum heurigen 50-jährigen Firmenjubiläum will sich die D.A.S. Rechtsschutzversicherung Österreich ein besonderes Geschenk machen: Sie will wieder die Nummer eins am Markt werden. Im letzten Jahr wurde sie nämlich von der Generali überrundet, und das schmeckt dem D.A.S. Österreich-Chef Franz Kronsteiner gar nicht: "Wir waren jahrelang Marktführer. Durch die Fusion der Generali mit der Interunfall wurden wir von dem Platz verdrängt. Den wollen wir wieder zurückerobern." Ende 2005 lag der Prämienbestand mit 280.000 Kunden bei 56 Millionen Euro. Fokus Firmenkunden Die Chancen für die Rückeroberung der Poleposition stehen nicht schlecht, denn das neue Unternehmensstrafrecht treibt der D.A.S. die Kunden geradezu in die Arme. "Nach den ersten spektakulären Schadensfällen werden die Firmen erkennen, dass sie sich absichern müssen", glaubt Kronsteiner, der als Erster ein derartiges Produkt auf den Markt gebracht hat. "Vor allem die kleineren Unternehmen haben noch nicht erkannt, was auf sie zukommt", sagt der D.A.S. Österreich-Chef. Insgesamt sind 50 Prozent aller Unternehmen von dem Gesetz betroffen. Vor allem in der Baubranche, der Lebensmittelproduktion oder bei den Frächtern ist das Schadenspotenzial sehr hoch, schätzt Kronsteiner. "Da steckt ein gewaltiges wirtschaftliches Risiko dahinter", meint er. Es gibt aber auch Branchen, wo der D.A.S. das Risiko zu gross wird. Kronsteiner: "Den Ehrgeiz, Mülldeponien zu versichern, haben wir nicht." Zuerst will die D.A.S. das neue Produkt bei ihren rund 30.000 bestehenden Firmenkunden bewerben und dann neue dazugewinnen. Zum Rechtsschutz gehört eine intensive Präventionsberatung und die Rechtsvertretung durch alle Instanzen. "Normale" Firmen bis zu 25 Mitarbeiter zahlen für den Schutz 200 bis 500 € jährlich, ein Lebensmittelbetrieb müßte auf Grund des erhöhten Risikos 70 Prozent mehr berappen.
Quelle: Wirtschaftsblatt 02.02.2006
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Werbung und Kommunikation Frau Mag. Elisabeth Zihlarz Tel. 01/404 64-0
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